Und der dritte bzw. vierte Stein im Brett ...

alt... geht an Ozan Atakani von der SPD, der sich berechtigte Hoffnung macht das Direktmandat Dr. Stefan Berger (CDU) abzuluxen. Dabei wünschen wir Ozan alles Gute.
altNoch im Endspurt des Landtagswahlkampfes trafen sich am Samstag, dem 12. Mai 2012, einige Falken mit Ozan in Anrath, weil unsere Anfrage bezüglich der Verleihung "Stein im Brett" einfach im Spam-Ordner gelandet war :-(. Aber sowohl  Ozan als auch wir Falken wollten das traditionell gute Verhältnis zwischen Falken und SPD auch im Rahmen dieser Kampagne zum Ausdruck bringen.
So trafen wir uns in lockerer Atmosphäre in einem Anrather Café, um über die Falkenforderungen und -arbeit mit Ozan zu diskutieren. Er unterstützt unsere Forderungen, wobei er die Forderung nach "Abschaffung von Hartz IV" ein wenig "umschiffte". Wir tauschten uns auch über das in der Gründungsvorbereitung befindliche "Bündnis für gelebte Demokratie im Kreis Viersen" aus.
Lieber Ozan, dir viel Glück bei der Erringung des Direktmandates. Weitere Fotos von der Verleihung "Stein im Brett" gibt es hier.
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Und der zweite "Stein im Brett" ...

... geht an die derzeitige Landtagsabgeordnete und -kandidatin Martina Maaßen, die hofft wieder in den Landtag einziehen zu können, vom Bündnis 90/Die Grünen. Martina Maaßen belegt bei den Grünen Listenplatz 23 und kandidiert erneut im Landtagswahlkreis Viersen 1, zu dem die Gemeinden Schwalmtal, die Stadt Viersen, Willich und ein Teil der Gemeinde Tönisvorst gehören.
altFrau Maaßen nahm sich heute Zeit, um mit Sven H. und Markus K. die Falken-Forderungen zu diskutieren. Bei allen Forderungen herrschte weitestgehende Übereinstimmung. Wir machten deutlich, dass uns die Förderung von Ehrenamt sehr wichtig ist und dass die derzeitige Schulpolitik mit Ganztagsschulen ein Problem für das Ehrenamt darstelle, weil Gruppenstunden nur noch relativ spät in der Woche oder am Wochenende stattfinden können. In Sachen sozialer Grundförderung von Kindern und Jugendlichen in Höhe von EUR 500,00 pro Monat konnten die Grünen nicht mitgehen. Frau Maaßen dazu: "Zur Verbesserung der sozialen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen haben wir das Modell einer eigenen Kindergrundsicherung entwickelt und beschlossen. Das Modell sieht die Sicherung des sozio-kulturellen Existenzminimums vor, ist allerdings in der Höhe uneinheitlich, da die Grundförderung versteuert werden muss. So gewährleisten wir, dass Menschen ohne oder mit nur geringem Einkommen mehr Geld erhalten als Menschen mit hohem Einkommen. Die Gegenfinanzierung erfolgt durch Streichung anderer Leistungen sowie dem Abschmelzen des Ehegattensplittings. Der Forderung nach 500 Euro im Monat können wir nicht zustimmen, da unsere Berechnungen von einem niedrigeren Bedarf ausgehen. Die Betragshöhe sollte unter rein wissenschaftlichen und fachlichen Erwägungen ermittelt werden, z.B. durch eine Kommission. Wichtig ist jedoch, dass die Kindergrundsicherung flankiert wird durch weitere familien- oder bildungspolitische Maßnahmen, die das Ziel gleicher Chancen für alle Kinder und Jugendliche haben, unabhängig von ihrer Herkunft." Im Anschluss an das Gespräch überreichte unser Stv. Vorsitzender, Sven H., den "Stein im Brett" an Frau Maaßen.

Und der erste "Stein im Brett" ...

... geht an die beiden Landtagskandidaten der Linken im Kreis Viersen, Christoph Saßen (2. v.r.) und Günter Solecki (1. v.r.).
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Beide Kandidaten haben sich im Vorfeld des Treffens mit uns am heutigen Montag bereits intensiv mit unseren Forderungen auseinandergesetzt. Christoph Saßen: "Beim Lesen der Positionen habe ich viele Gemeinsamkeiten erkannt: kostenlose Bildung von der Kita bis zur Uni (bis zum Ende des Studiums), gemeinsames Lernen von der ersten bis zur zehnten Klasse, Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, Ausbildungsplatzgarantie, Umlagefinanzierung der Ausbildung, Absenkung des Wahlalters bei Landtagswahlen auf 16 Jahrem Mitspracherechte bei allen Entscheidungen, die Kinder und Jugendliche betreffen, Abschaffung von Hartz IV, etc. Daher unterzeichne ich gerne Eure Positionen und werde mich dafür stark machen." Im Gespräch mit den beiden Kandidaten legte Günter Solecki den Schwerpunkt seiner Ausführungen auf die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rechtsradikalismus und Rechtspopulismus sowie die Notwendigkeit antifaschistischer Arbeit und Aktionen. Auch er konnte unsere Positionen teilen. So unterzeichneten zum Abschluss des Gsprächs die beiden Kandidaten das "Brett", auf dem unsere Forderungen angebracht worden waren und bekamen durch unseren Stv. Vorsitzenden, Sven H., einen "Stein im Brett" überreicht. Für die Zeit nach der Landtagswahl in NRW wurden weitere Gespräche vereinbart, u.a. um den aufkeimenden Rechtsextremismus in Viersen entgegenzutreten.

Einen Stein im Brett ...

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... können sich nunmehr die Landtags- kandidatInnen bei den Falken "verdienen" bzw. sich diesen symbolisch überreichen lassen: „Stein im Brett“ – Kinder- und Jugendpolitik in NRW auf dem Prüfstand.

Wir Falken in NRW stellen im Rahmen der Landtagswahl 2012 Forderungen vor und überprüfen Kandidatinnen und Kandidaten aller demokratischen Parteien (Okay, wir beschränkenn uns im Kreis Viersen auf die SPD, die Grünen und die Linke) auf ihre kinder-, jugend- und bildungspolitischen Positionen sowie ihr persönliches Engagement.

Dazu kommen Kinder und Jugendliche der SJD - Die Falken - mit PolitikerInnen vor Ort ins Gespräch und werben im Rahmen der Kampagne „Bei den Falken einen Stein im Brett“ für ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse.

Allein in Nordrhein-Westfalen ist jedes vierte Kind von Armut betroffen und wächst unter unakzeptablen Lebensbedingungen auf. Dieser Tatsache gilt es entgegenzuwirken und vorzubeugen.

Deshalb fordern wir:
  • Kinder und Jugendliche brauchen Bildung! Dabei ist Bildung mehr als Schule!
  • Kinder und Jugendliche brauchen Rechte – Die UN-Kinderrechtekonvention endlich ernst nehmen!
  • Kinder und Jugendliche brauchen Perspektiven, Sicherheit und langfristige Chancen.
  • Zivilgesellschaft braucht Engagement – Ehrenamtliches Engagement braucht Förderung.
  • Demokratie braucht Vielfalt, Menschenrechte und Solidarität.

Den ausführlichen Flyer mit unseren exemplarischen Forderungen gibt es hier!

Bisher haben sich Martina Maaßen (Bündnis 90/Die Grünen) und Christoph Saßen (Die Linke) gemeldet. Mit den beiden werden wir uns dann als Erstes treffen... Mal schauen, was dabei rumkommt ;-)

 


1. Mai 2012 - Gerechte Löhne, soziale Sicherheit!

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Am "Tag der Arbeit", dem 1. Mai, werden wir dieses Jahr in Mönchengladbach-Rheydt (Markt) aktiv sein. Wir werden dort unser Zelt aufbauen, frisches Popcorn brutzeln lassen, lecker Zuckerwatte machen, Erbsenschlagen anbieten, unsere neu erworbene Schokokusswurfmaschine zum Einsatz bringen, politische Kontakte pflegen, Werbung für die Falken machen, etc.. Wir treffen uns in MG-Rheydt um 9:00 Uhr zum Aufbau auf dem Markt, um gemeinsam unser Zelt und unseren Stand aufzubauen, um dann gemeinsam - mit einem Falkenblock ?! - an dem Demozug teilnehmen zu können. Für Getränke und Essen wird gesorgt sein.
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